Lehrgang für höheren Berufsabschluss Nr.: 112100

Fachplaner/in für Energie- und Gebäudetechnik (HWK) – Technischer Teil

Abschluss: Urkunde
Oldenburg
840 UE
Es ist der Karriereweg Nr. 1 für alle Meister der Energie- und Gebäudetechnik, die weiter nach oben wollen. Denn der Fachplaner steigt direkt auf der Ebene des Planungsingenieurs im Markt ein und läuft ihm dort häufig sogar den Rang ab: Technisch noch versierter als der Elektromeister steht der Fachplaner glänzend da. Es ist der Karriereweg Nr. 1 für alle Meister der Energie- und Gebäudetechnik, die weiter nach oben wollen. Denn der Fachplaner steigt direkt auf der Ebene des Planungsingenieurs im Markt ein und läuft ihm dort häufig sogar den Rang ab: Technisch noch versierter als der Elektromeister steht der Fachplaner glänzend da. Die Mischung aus Praxiserfahrung und theoretischem Wissen ist in Ingenieurbüros, bei Großhändlern und Herstellern elektrischer Komponenten gefragt. Fachplaner konzipieren Einkaufszentren, Krankenhäuser und andere größere Objekte. Ein gut florierender Nebenzweig der Karriere führt in die Automatisierungstechnik, wo Fachplaner Fertigungsstraßen projektieren und in Betrieb nehmen.
Inhalte

Kaufmännischer Teil:
 
HANDLUNGSFELDER 1-4*
Die Handlungsfelder 1-4 entsprechen den Inhalten des „Geprüften Betriebswirtes (HwO)“

  • Betriebswirtschaft/EDV
  • Volkswirtschaft
  • Personalführung
  • Recht/Steuern

Planerischer Teil:
  
HANDLUNGSFELD 5*
Industrieelektronik

  • Mess- und Regelungstechnik
  • Leistungselektronik

HANDLUNGSFELD 6*
Industrieautomation

  • Industrieautomation
  • Speicherprogrammierbare Steuerungen

HANDLUNGSFELD 7*
Kommunikations- und Gebäudetechnik

  • Telekommunikation
  • Gefahrenmeldeanlagen (GMA)

HANDLUNGSFELD 8*
Projektplanung

  • Normen- und Bestimmung
  • EDV
  • Planung und Dokumentenerstellung mit Elektro-CAD
  • Angebote und Auftragsabwicklung

*Um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, behält sich das BFE Änderungen der Lehrinhalte vor. Lernziele und Ausbildungsdauer entsprechen den vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) erarbeiteten Richtlinien und werden laufend durch aktuelle Themen aus der Praxis ergänzt.

Hinweis: Dadurch, dass der Lehrgang zum Fachplaner die Ausbildungsinhalte des Betriebswirts inkludiert, ergeben sich spannende Optionen: So können fertige Betriebswirte ohne Weiteres beim technischen Teil des Fachplaner-Lehrgangs (ab Handlungsfeld 5) einsteigen. Andersrum müssen fertige Fachplaner nur die einmonatige Innovationsarbeit nachholen, um den Titel zum Geprüften Betriebswirt (HwO) zu erhalten. Die Innovationsarbeit wird in der Regel zu Hause verfasst. Hierbei betrachten die Absolventen ein komplexes betriebswirtschaftliches Problem eines Unternehmens, beurteilen es und liefern einen Lösungsansatz. Die Präsentation erfolgt mündlich vor der Handwerkskammer.

 

  • Elektrotechnikermeister Energie- und Gebäudetechnik (HWK)
  • Elektrotechnikermeister Systemelektronik
  • Bachelor of Science Elektrotechnik
  • Diplomingenieur Elektrotechnik

Der Fachplaner Energie- und Gebäudetechnik (HWK) ist die Fortbildung für Elektrotechnikmeister mit dem gleichnamigen Schwerpunkt. Auch Elektrotechniker mit der Fachrichtung elektrische Energietechnik oder Bachelor-Absolventen bzw. Diplomingenieure der Fachrichtung Elektrotechnik sind zulassungsberechtigt.

Für folgende Berufsgruppen ist dieser Lehrgang besonders geeignet:

  • Elektrotechnikermeister Energie- und Gebäudetechnik (HWK)
  • Elektrotechnikermeister Systemelektronik
  • Bachelor of Science Elektrotechnik
  • Diplomingenieur Elektrotechnik

Der Zulassungsantrag von der Handwerkskammer ist hier zum Download bereitgestellt: Zulassungsantrag Fachplaner Energie und Gebäudetechnik (HWK)

Die Aufstiegsausbildung zum Fachplaner Energie- und Gebäudetechnik ist in acht Handlungsfelder unterteilt. Die ersten vier entsprechen den Inhalten des Betriebswirtes (HwO) – die Prüfungen finden nach Abschluss des Programms statt. Die übrigen Handlungsfelder münden in ein großes Abschlussprojekt, das alle Bereiche berührt. Zu diesem Zeitpunkt finden auch die Prüfungen vor der HWK statt.

Nach erfolgreichem Abschluss des gesamten Lehrgangsprogramms vor der HWK erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis des BFE sowie die HWK-Urkunde „Fachplaner Energie- und Gebäudetechnik“ überreicht.

Lernmittelgebühren: ca. 550 Euro
Prüfungsgebühren: 320 Euro
Prüfungszusatzkosten: ca. 395 EUR
Am Bundestechnologiezentrum bereiten sich Gesellen und Facharbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet auf ihren Meister vor. Für ein Jahr wird Oldenburg dann zu einem Zuhause auf Zeit. Wir unterstützen Sie gerne bei der Vermittlung einer Wohnmöglichkeit.
Claudia Nichau

T 0441 34092-131
E c.nichau@bfe.de

Die Teilnehmer des Lehrganges Fachplaner Energie- und Gebäudetechnik (HWK) können während ihrer Lernzeit am BFE verschiedene Zusatzzertifikate / Qualifikationen* erlangen. Die Kosten von insgesamt 1.595 Euro sind in den Gesamtkosten des Meisterlehrganges bereits enthalten. Das BFE weist ausdrücklich auf das hohe Einsparpotential hin.

* betriebsbedingte Gründe können zu inhaltlichen Änderungen der nachfolgenden Qualifikationen führen. Hieraus resultiert kein Anspruch auf Erstattung.

KNX - Aufbaukurs inkl. Zertifikatsprüfung (ca. 1.595 Euro)
Wer den Weg zum Fachplaner Energie- und Gebäudetechnik (HWK) einschlägt, kommt darüber hinaus sogar in den Genuss der offiziellen Zertifikatsprüfung zum KNX-Aufbaukurs. Die Kosten in Höhe von ca. 1.595 Euro sind bereits in der Gebühr für den Fachplaner enthalten.

11.290 €*

* zzgl. Prüfungs- und Lernmittelkosten